Protokoll einer Entführung - geknidnappt in der Wüste

Es war eine der spektakulärsten Geiselnahmen der deutschen Nachkriegsgeschichte. 32 Touristen aus Deutschland, Österreich, den Niederlanden und der Schweiz wurden im März 2003 in der Algerischen Wüste von salafistischen Terroristen gekidnappt. Die fünf Offroad-Gruppen verschwinden alle im Südosten Algeriens in der Nähe von Illizi. 17 Geiseln konnten nach drei Monaten befreit werden, die anderen Touristen erst nach einem knappen halben Jahr. Über 2000 Kilometer bewegte sich die zweite Gruppe mit den Geiselnehmern auf abenteuerlich-gefährliche Weise mit Jeeps durch die Wüste nach Mali. Die Geißeln mussten sich in glühender Hitze und körperlich sehr angeschlagen ihrem ungewissen Schicksal ergeben. Nur spärliche Nachrichten aus dem Radio informierten sie über die diplomatischen Verhandlungen. Ein einzigartiger Fall, der über Monate den deutschen Krisenstab in Atem hielt. Der Film zeichnet die Monate in der Wüste und im deutschen Krisenstab nach.

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