Als die Camper in den Norden kamen

Yes – we camp! So sehr der Norddeutsche am Erobern und Bestaunen des Fremden interessiert ist, so ungern verlässt er Haus und Hof. Da kam ihm die Erfindung des Campings gerade recht. In den 60er Jahren erlebte das Camping seinen ersten gewaltigen Boom – auch in Norddeutschland. An Nord-und Ostsee, an der Elbe, der Weser, der Ems, am Plöner See, am Schaalsee, aber auch auf dem Brocken im Harz – überall im Norden wurden Campingplätze gebaut. So wurden Reisen nach Norddeutschland, vor allem an die See, für viele überhaupt erschwinglich. Ob im Sommer oder Winter, mit Zelt, Campingbus oder Wohnwagen – das Camping hat sich in 60 Jahren norddeutscher Campinggeschichte gewaltig verändert. Ob Dauercamping , Ecocamping oder Glamping – „Als Camping in den Norden kam“ erzählt die über 60-jährige Geschichte eines Reisephänomens, das sich mittlerweile vom reinen Schmuddel-Image befreit hat und in Norddeutschland neue Wege beschreitet.
Anhand von verschiedenen norddeutschen Campingplätzen und ausgewählten norddeutschen Campern, die dort seit vielen Jahren bzw. Jahrzehnten „zu Hause“ sind, reisen wir durch die norddeutsche Zeitgeschichte des Campings. Von der Wattenmeerküste in Ostfriesland/Niedersachsen über einen Campingplatz an einem Schleswig-Holsteiner See oder der Elbe, den Wintercampingplatz am Brocken im Harz bis zum Mecklenburg-Vorpommerischen Campingplatz an der Ostseeküste. Wir erfahren von Veränderungen und neuen Ansprüchen der Gäste, aber auch lustige Anekdoten, die von den 50er/60er Jahren an ein Bild davon zeichnen, wie es war, als die Norddeutschen ihr Campingland eroberten.

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