Schule des Lebens

Wie das Klassenzimmer uns prägt

Keine Institution hat unser aller Leben so geprägt wie die Schule. Wir liebten sie, wir hassten sie, wir langweilten uns, wir wurden inspiriert, wir fanden Freunde und Feinde fürs Leben. Die Schule als Lebenserfahrung teilen alle Menschen, über jegliche Grenzen hinweg. Im Guten wie im Schlechten, im Inspirierenden, wie im Frustrierenden. Die Erfahrungen während unserer Schulzeit prägen unser ganzes Leben. Ein Lehrer, eine Lehrerin können unserem Leben eine neue Wendung geben, oder aber auch zutiefst verunsichern. Eine Klassengemeinschaft kann Freund und Feind gleichermaßen sein.Die 2-teilige Dokumentation blickt im Ländervergleich Deutschland-Frankreich auf die Geschichte seit dem Ende des 2.Weltkriegs bis zur Jahrtausendwende zurück, trifft Prominente und besucht mit ihnen deren „Schule des Lebens“. Wie wurde das eigene Selbstverständnis beeinflusst durch die Schule? War das Lob eines Lehrers in einem bestimmten Fach vielleicht entscheidend für die Berufswahl? Waren die Konflikte in dieser Zeit des Heranwachsens hilfreich, um später besser durchs Leben zu gehen ? Hat das antiautoritäre System dazu beigetragen, dass man freier wurde oder sich eher verunsichert fühlte? Ist das strenge Schulsystem in Frankreich Garant für Ehrgeiz und Zielstrebigkeit?Eine amüsante, emotionale Reise durch die Welt der Erinnerungen und gleichzeitig ein Spiegel gesellschaftlicher und politischer Veränderungen.

Buch/Regie:
Petra Dorrmann, Julia Zinke

Produziert:
2021, NDR/arte
2x53 min.


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