Termine

Hier bleib ich bis zuletzt

15.02.2020 • 17:25 •
RBB • 30 Min.

Fleetmark, ein kleines Dorf in Sachsen-Anhalt. Hier leben 600 Menschen. Es gibt eine Kirche, einen Kindergarten. Jedoch keinen Arzt, der nächste Supermarkt ist 5 Kilometer entfernt und zum nächsten Krankenhaus benötigt man eine Stunde Autofahrt über holprige Landstraßen. Pfarrer Dietrich Eichenberg und seine Maria Buro nennen das Land ihr Zuhause. Ihr Pfarrbereich umfasst 22 Dörfer. „Wer einmal hier aufgewachsen ist, den zieht es ein Leben lang hierher“, ist der 31jährige überzeugt. Menschen von anderswo ziehe es nicht aufs Land, die meisten verbringen ihr ganzes Leben auf dem Dorf. So auch die Seniorin Leonore Pengel. Die 91-jährige ist im Seelendorf Schernikau geboren, einem der Orte, die das Pfarrerpaar betreuen. 80 Einwohner leben hier. Leonore Pengel will auf dem Land bleiben, wegziehen kommt für sie nicht in Frage. Als vor 15 Jahren ihr Ehemann verstarb, zog ihre Tochter der Mutter zur Liebe wieder aufs Land. „Das Schlimmste für die Menschen im Alter hier ist die Einsamkeit und das Gefühl, niemandem mehr nützlich zu sein. Viele von denen haben ihr Leben lang hart gearbeitet, einen Hof betrieben, ein Handwerk ausgeübt, sie wurden dringend gebraucht“, meint Pfarrer Eichenberg. Ingeborg von Kalben will ihr Liebe zu Kunst auch im hohen Alter weiter mit Menschen teilen. Die 92-jährige lebt allein, Verwandtschaft hat sie in der Nähe keine. Ihre Tochter lebt in Hamburg, zu ihr fährt sie in den Wintermonaten, im März kehrt sie wieder zurück aufs Land. In den warmen Monaten besucht sie im Nachbarsdorf Kunststudenten, die an ihren Gemälden arbeiten. Im Alltag bekommt die ältere Dame Unterstützung von ihrer 60-jährigen Nachbarin. „Der Zusammenhalt und die soziale Kontrolle sind extrem hoch. Doch manchmal geraten die Menschen auch hier in ihre Grenzen“, so Eichenberg. Der Film „Hier bleib‘ ich bis zuletzt – Vom alt werden auf dem Land“ begleitet Senioren, die sich bewusst entschieden haben im Alter nicht mehr umzuziehen. Menschen, die in ihrem Dorf nicht nur alt werden, sondern auch dort sterben wollen. Welche Motivation steckt hinter dem Entschluss im Alter nicht mehr umziehen zu wollen? Welche Rolle spielt das soziale Netzwerk auf dem Land? Was sind die Herausforderungen, aber auch Chancen mit denen die Senioren täglich konfrontiert werden? Der Film gibt einen Einblick in den Alltag der Senioren und der Helfer, ohne die das Leben in den eigenen vier Wänden wohl nicht mehr möglich wäre.

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„Mama, ich lass Dich nicht im Stich“ - Wenn Kinder die Eltern pflegen

20.03.2020 • 12:00 •
3sat • 45 Min.

Michelle Baron ist 19 Jahre alt, lebt in Mainz und pflegt ihre Mutter Martina, die vor zehn Jahren an Lungenkrebs erkrankte. Die Mutter machte gerade eine Umschulung zur Krankenpflegerin, als der Krebs diagnostiziert wird. Martina Baron konnte seit dem nie wieder arbeiten und ihre Tochter Michelle musste viele Arbeiten übernehmen, die normalerweise Elternsache sind. „Ich koche, wasche, mache den Haushalt, helfe ihr beim An– und Ausziehen. Und wenn sie badet oder duscht möchte sie, dass ich dabei bin. Ich muss nichts machen aber einfach meine Anwesenheit beruhigt sie. Meine Mama hat oft Luftausfälle, da will ich sie nicht alleine lassen. Sie braucht meine Unterstützung.“ Die Betreuung alter und kranker Menschen ist eines der meist diskutierten Themen unserer Zeit. Meist wird die Situation von Betroffenen und Pflegekräften in allen Einzelheiten beleuchtet. Doch noch kaum im öffentlichen Bewusstsein angekommen sind die Belastungen, denen Kinder und Jugendliche täglich ausgesetzt sind, wenn sie in die Pflege ihrer Eltern oder Familienmitglieder mit eingebunden sind. Allein in Deutschland betrifft das etwa eine Viertelmillion Jugendliche. Viele von ihnen pflegen einen erkrankten Elternteil. Pflegende Kinder und Jugendliche müssen schnell erwachsen werden. Doch nicht alle Kinder und Jugendliche sehen sich als Pflegekraft, viele von ihnen suchen und bekommen daher keine Unterstützung und sind oft mit ihrem Alltag überfordert. Die Zeit für Schule, Hobbys und Freunde bleibt oft auf der Strecke. Auch der Einstieg in das Berufsleben fällt den jungen Pflegenden oft viel schwerer als ihren Freunden. Ein Umzug für den erträumten Studienplatz oder der Ortswechsel für eine Ausbildung wird dann zum emotionalen Balanceakt. Ständig begleitet von der Sorge um die Eltern. Die Jugendlichen haben gelernt, sich selbst zurück zu stellen. Das wird für ihre Zukunft oft zum Verhängnis.

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Eltern im Dilemma der Pränatal-Diagnostik

07.04.2020 • 22:15 •
ZDF • 30 Min.

„Mein Beileid“ hieß es noch bis weit in die 70er, wenn eine Frau ein behindertes Kind zur Welt brachte. Man sprach von einem Schicksalsschlag, dem sich Eltern nun stellen müssten. In den letzten zehn Jahren hat sich die Pränatal-Diagnostik, das Erkennen von möglichen Behin“derungen des ungeborenen Kindes rasant weiterentwickelt. So kann zum Beispiel ein einfacher Bluttest, der sogenannte Praena-Test, bei der Früherkennung von Trisomie 21 (Down-Syndrom), Trisomie 18 und 13 helfen; wobei die Ergebnisse nicht hundertprozentig sicher sind. Auch kann der Test nicht über den Schweregrad einer Behinderung Auskunft geben. 2019 soll entschieden werden, ob der Praena-Test auch von den Krankenkassen bezahlt wird. Alle diagnostischen Möglichkeiten können den Eltern aber nicht die Entscheidung abnehmen, ob sie ihr Kind bekommen wollen oder nicht. – Neun von zehn Paaren entscheiden sich derzeit bei Trisomie für eine Abtreibung. Wir begleiten drei Elternpaare, die die schwere Entscheidung treffen müssen oder bereits getroffen haben, ob sie ein behindertes Kind zur Welt bringen möchten. Wir begleiten sie durch die Schwangerschaft hindurch und über die Geburt hinaus und erleben, was es bedeutet, ein behindertes Kind zu haben.

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DIE SPINNEREI

14.04.2020 • 21:00 •
MDR • 45 Min.

Die Spinnerei steht für den bahnbrechenden Erfolg der Neuen Leipziger Schule und Neo Rauch, aber auch für eine einzigartige Industriearchitektur, wie man sie in der Größenordnung und Erhaltung kaum mehr zu sehen bekommt. Neben Ateliers und Galerien, findet sich auf dem Gelände heute ein Kino, ein Tanzzentrum und ein Café. Die Geschichte einer Vision Am Beginn stand die Vision einiger mutiger Industrieller. Von Dr. Karl Heine, der das Sumpfland im Leipziger Westen urbar machte. Nachdem der Bedarf an Baumwolle im 19. Jahrhundert weltweit enorm gestiegen war und die Baumwollgarne vor allem aus England und der Schweiz importiert werden mussten, gründete er mit einer Gruppe Industrieller die Leipziger Baumwollspinnerei in Form einer Aktiengesellschaft. Am 21. Juni 1884 erfolgte der Eintrag der Leipziger Baumwollspinnerei in das Handelsregister. Noch im selben Jahr wurde die 1. Spinnerei errichtet und die Arbeit mit fünf Spinnstühlen aufgenommen. Bereits im März des nächsten Jahres lief die Produktion mit 30.000 Spindeln und dazugehörigem Vorwerk bereits auf vollen Touren. Doch das war erst der Anfang. In den Jahren bis 1907 entstanden hier weitere Spinnereien, Kämmereien, Produktionshallen und Verwaltungsgebäude. Die Leipziger Baumwollspinnerei war in diesen Jahren zur größten Spinnerei Europas gewachsen. Unruhige Zeiten Krieg, Inflation und soziale Unruhen gingen nicht spurlos an dem Unternehmen vorbei. Auch die Nationalsozialisten investierten in die Spinnerei. Man stellte Garne für Militäruniformen her. 1946 wurde sie zum Volkseigenen Betrieb. Mit dem Mauerfall endete  auch die Garnproduktion in der Spinnerei. Anfang der 2000er nutzen Galerien und Künstler die beeindruckenden Räumlichkeiten. Heute gehört die Spinnerei zum interessantesten Kulturort Europas.

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Zum Glück zu zehnt

15.04.2020 • 21:00 •
SWR • 45 Min.

Mit vier Jahren tragen Alvar und Linnea noch Windeln, Monika Adler schläft mit drei bis vier Kindern jede Nacht in einem Bett und Luise, das älteste der acht Adler-Kinder, hat als einziges ein riesiges eigenes Zimmer. Das war 2010, als wir Familie Adler aus Düsseldorf für eine Dokumentation begleiteten, in ihrem Alltag und auf einer aufregenden Reise aller zehn Familienmitglieder mit einem engen Hausboot über die Kanäle des Elsass. „Acht Kinder und glücklich“ – war es wirklich so? Ja, es war so. Wenn es auch nicht ohne Streit und Stress ging. Wie geht es Familie Adler neun Jahre später? Sie werden immer noch Pummi, Putzi, Pitter etc. genannt. Was ist heute Glück oder Luxus für sie? Was für Träume haben die Kinder nun? Das besondere dieses Films wird sein, durch Rückblicke und Neudreh diese Kinder nach einem Abstand von neun Jahren wieder zusehen. Die damals-heute Sequenzen machen den Reiz dieses Films aus. Neun Jahre sind eine lange Zeit für Kinder, man erkennt sie zum großen Teil nicht mehr wieder. Und Paul und Monika? Sieht man ihnen das Leben mit vielen Kindern ohne viel Muße und Zeit für sich im Älterwerden stark an? Oder ist dieses Leben in der Großfamilie für sie einfach nur das Geheimrezept für ein ausgeglichenes und zufriedenes Leben? Wir begeben uns wieder in Alltag und Urlaub mit Familie Adler.

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Die Neue Leipziger Schule

19.04.2020 • 22:50 •
MDR • 90 Min.

Die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig hat sich im Blick auf Malerei gegen alle Trends in der Kunst immer selbstbewusst und hingebungsvoll behauptet. Malerei war für die Professoren niemals tot. Weder als alle von Videokunst und Performance sprachen, noch, als es hieß Kunst müsse politisch sein. Die Konsequenz sollte diesem Programm Recht geben. Entgegen aller Erwartungen wurden Malerinnen und Maler Mitte der 90er-Jahre, die an der HGB studiert hatten, nahezu über Nacht zu internationalen Stars. Einer renommierten Kunstkritikerin aus den USA war ein Bild von Neo Rauch auf der Messe in New York bei der Galerie Eigen und Art aufgefallen. Sie schrieb eine Hymne. Der Rest ist Geschichte. Judy Lybke wurde als Galerist ebenso berühmt wie viele seiner Künstler. Durch den Erfolg von Neo Rauch wurde der Kunstmarkt aufmerksam auf dessen Schüler und auf die Schüler Arno Rinks. Der älteren lehrenden Generation der Leipziger Schule. Der Erfolg einer jungen Malergeneration ist in der jüngeren Geschichte der zeitgenössischen Kunst unangetastet. Immer schon gab es einzelne herausragende Positionen, aber eine ganze Gruppe von Schülern einer Hochschule, die ein internationales Publikum nach Leipzig lockte, das war neu. Es lohnt sich nach über 15 Jahren den Blick zurückzuwagen. Was ist aus den Künstlern von damals geworden? Wie sehen sie rückblickend den Hype um ihre Bilder? Hat ihnen der Erfolg von damals langfristig gut getan, oder ist es auch schwer gewesen, wieder in der Normalität anzukommen? Ist ein solches Label heute Fluch oder Segen? Der Begriff Neue Leipziger Schule, der sich als feste Größe etabliert hat, ist eigentlich irreführend und suggeriert eine Gruppe in sich geschlossener Positionen. Das ist mitnichten der Fall und war es auch nie. Alle Malerinnen und Maler malten, aber jede Position war und ist völlig eigenständig und weit davon entfernt, eine formale Linie zu beschreiben. Umso wichtiger ist es, heute zu beobachten, wie sich das Werk der Malerinnen und Maler aus diesem Label frei entfaltet hat. Dieser erste umfassende Dokumentarfilm widmet sich der Frage, wie die Vergangenheit und Gegenwart zusammengehören oder sich eben gerade emanzipieren mussten. Wie die Maler und Malerinnen aus heutiger Sicht auf diese Zeit blicken und vor allem, wo sie künstlerisch heute stehen. Wir begleiten wichtige Künstler der Neuen Leipziger Schule im Atelier und auf Ausstellungen, besuchen Sammler der ersten Stunde und treffen die wichtigsten Galeristen in der berühmten Spinnerei in Leipzig.

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Kinofilm: Neo Rauch

19.04.2020 • 23:55 •
MDR • 100 Min.

Immer wieder werden komische Traumsequenzen und albtraumartige Szenarien in den Bildern von Neo Rauch sichtbar, es ist viel Dunkles zu sehen, wenig Hoffnung, wenig Glück. Verschrobene Szenen, unaufschlüsselbare Fragmente menschlicher Szenen liegen aufeinander, nebeneinander, man weiß nicht, wie man die Motive zusammensetzen soll. Die Bilder des Leipziger Malers sind eigenwillig, verwirrend und dennoch kann man sich ihnen als Betrachter nicht entziehen. Aber erklärt das seinen weltweiten Erfolg? Woran liegt es, dass egal ob in Israel, Korea, Russland oder den USA Sammler seine Werke kaufen? Neo Rauch ist der erfolgreichste Maler seiner Generation. Seine Sujets sind maßgeblich geprägt von seiner Biografie und den Bildern seiner Kindheit in der DDR. Heimat ist ein zentraler Begriff, die Auseinandersetzung mit Geschichte und Geschichten. Folien der Vergangenheit sind Motivation für den malerischen Prozess. Neo Rauch wurde in Leipzig geboren und hat seine Heimat nie verlassen. Was ist Heimat, was verbirgt sich hinter dem, was uns geprägt hat? Der Film "Neo Rauch - Gefährten und Begleiter" stellt die Bildwelt von Neo Rauch ind Zentrum. Begibt sich auf die Suche nach der Aura dieser weltweit erfolgreichen Kunst. Der Zuschauer nähert sich durch Assoziationen und Erfahrungsberichte der Menschen, die mit den Bildern und dem Maler und Menschen Neo Rauch am meisten zu tun haben. Auch internationale Sammler aus Korean, Israel und den USA, sowie persönliche Wegbegleiter werden sich in diesem Film äußern. Die Menschen, die ihn bis heute unterstützen, indem sie die Rahmen bauen, die Abzüge für die Kataloge produzieren oder die Fotos machen. Der Film "Neo Rauch - Gefährten und Begleiter" ist ein Film über Heimat, Treue, Hingabe und Loyalität. Es ist ein Film, der die Welt des Malers mit seinen eigenen Mitteln entschlüsseln will, mit den Menschen, den Landschaften, den Gebäuden, den Stimmungen, den Schwankungen.

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In Produktion

Legenden: Sigmund Jähn

2020 • 90 Min.

Am 26. August 1978 verkündeten die Medien der DDR, was bis dahin absoluter Geheimhaltung unterworfen war: Der erste Deutsche war unterwegs in den Weltraum! 125 mal umkreiste ein sächsischer Kosmonaut in einer sowjetischen Raumstation die Erde und landete nach acht Tagen wieder in der kasachischen Steppe. Für Jähn war es nur ein kleiner Schritt in die Sojus-Kapsel, für die DDR-Bürger jedoch ein kleines Weltwunder. Bei seiner Rückkehr war Jähn ein Volksheld. Geboren als Arbeiterkind im sächsischen Vogtland, Kampfpilot der NVA, Mitglied von SED und Volkskammer und Kosmonaut der deutsch-sowjetischen Sojus-Mission. Mehr DDR ging nicht. Dank ihm war das kleine Land auf einmal ganz oben, im Weltall. Jähn und Russland, eine ganz besondere Beziehung. Die russische Sprache beherrschte er perfekt, er verbrachte dort wichtige Abschnitte seine Lebens: Militärakademie, die Ausbildung zum Kosmonauten, den Flug ins All, nichts zuletzt einen großen Teil seines Familienlebens. Bei alldem wurde aus Sigmund Jähn dennoch nie ein weltgewandter Charmeur, allerdings genauso wenig ein parteipolitischer Eiferer. Er blieb stets der freundliche und bescheidene, aber auch ein wenig verschmitzte Junge von nebenan. Der Film begibt sich auf Spurensuche. Im Vogtland, in Russland und seinem Zuhause der vergangenen Jahre in Strausberg. Wir treffen Begleiter und Weggefährten. Noch wenige Monate vor seinem Tod durften wir ihn mit der Kamera begleiten. So sind einzigartige Aufnahmen von ganz besonderer Wirkung entstanden.

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Das deutsch-deutsche Space-Race (AT)

2020 • 45 Min.

Am 26. August 1978 verkündeten die DDR-Medien, was bis dahin absoluter Geheimhaltung unterworfen war: Der erste Deutsche war unterwegs in den Weltraum! 125 mal umkreiste ein sächsischer Kosmonaut in einer sowjetischen Raumstation die Erde und landete nach acht Tagen wieder in der kasachischen Steppe. Bei seiner Rückkehr war Sigmund Jähn ein Volksheld. Und die DDR im kollektiven Kosmos-Rausch. Für Jähn war es nur ein kleiner Schritt in die Sojus-Kapsel, für die DDR-Menschheit jedoch ein ganz großer: Eroberung des Alls und Triumph über den Systemgegner BRD im deutsch-deutschen Space Race.Diese Geschichte ist jedoch mehr als eine Episode im Kalten Krieg. Sie nimmt eine tragische Wende nach dem Mauerfall, erzählt von Missachtung und Denkmalssturz. Und schließlich von einem unerwarteten Happy End. Eine Geschichte von Rivalität und Freundschaft, von Bescheidenheit und Respekt, vom Kleinmut der Staaten und menschlicher Größe. Am Ende landen wir mit Jähn im Hier und Jetzt: in der Raumfahrt von 2019.

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Legendäre Grand Hotels (4 x 43/52 min.)

2019 • 4 x 43/52 Min.

1. „Hotel Adlon in Berlin“ – Lorenz Adlon und sein Hotel zwischen den Welten 2. „Beau-Rivage in Genf“ – Familie Mayer und ihr Schicksalshotel 3. „The American Colony in Jerusalem“ – Anna Spafford und ihr Hotel im Kampf der Religionen 4. „Le Bristol in Paris“ – Hippolyte Jammet und sein Hotel des Schweigens Es gibt kaum eine Metropole oder einen begehrten Platz an der Sonne, der nicht mit einem legendären Traditions-Hotel auffahren kann. Bereits von dem Begriff „Grand Hotel“ geht ein besonderer Zauber aus. Die Hotels sind nicht nur Architektur, Familiengeschichte und Tradition, sondern viel mehr auch Chronisten unserer Zeit. Große Persönlichkeiten gingen in den Grand Hotels Europas ein und aus - zu einer Zeit, in der das Reisen noch zelebriert wurde. Die Hotels waren Dreh – und Angelpunkte des gesellschaftlichen Lebens der Oberschicht. Und so ranken sich große Legenden um diese Hotels, die von dem ganz großen Glanz und von den kleinen Anekdoten umgeben sind. In den Häusern wurde gelebt, geliebt und gelitten, es wurde gefeiert genauso wie gestorben. Bekannte Cocktails und Süßspeisen wurden nach den Gästen benannt, Tabus und Herzen gebrochen, weitreichende politische Entscheidungen getroffen und so manche Weltliteratur verfasst. Die Hotels haben zwei Weltkriege überstanden, Demokraten und Despoten kommen und gehen sehen und den gesellschaftlichen Veränderungen im 20. Jahrhundert Raum geboten. „Legendäre Grand Hotels“ ist eine vierteilige Hochglanzreihe, die viel Glamour, amüsante Anekdoten, Geschichte und spannende Einblicke hinter sonst verschlossene Türen verspricht: Wer waren die visionären Gründer, deren Pioniergeist den Hotels zu ihrem gegenwärtigen Ruf verhelfen konnte? Welche Familiengeschichte und Tragödien haben sich hinter den Mauern, fernab der Gäste, abgespielt? Welche architektonischen Meisterleistungen und Kniffe stecken in den Gemäuern?

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In der Mitte Amerikas

2020 • 2x45/52 Min.

Sie sind die letzten geheimen Naturparadiese in Mittelamerika. Abseits vom touristischen Mainstream liegen Honduras und Nicaragua. Die zweiteilige Reihe taucht ein in spektakuläre Landschaften, entdeckt Regenwälder, Wildwasserflüsse, Seen und Hochgebirge; stille Dörfer der Indígenas, rauchende Vulkane, Canyons, Küsten an Karibik und Pazifik, Mangrovensümpfe, und Ruinen aus der Hochkultur der Maya. Die Reihe wird natur-und tierkonzentriert erzählt - die Menschen, die durch Flora und Fauna führen, sind stolz auf ihr Land, das sie Heimat nennen und in dem sie verwurzelt sind. Was sind die wahren Schätze dieser mittelamerikanischen kleinen Natur-Paradiese, über die wenig bekannt ist? Diese zwei Länder gehören zu den ärmsten Staaten Mittelamerikas. In der Vergangenheit wurden sie oft zum Spielball der Großmächte und international nur darauf reduziert. Viele ihre Einwohner flüchten in Richtung USA, weil sie dort ein besseres Leben erhoffen. Bandenkriege und Drogenkartelle stehen dadurch im Vordergrund der Berichterstattung. Doch gibt es diese Wirklichkeit dahinter: zwei Länder, die in ihrer Ursprünglichkeit, ihrer Flora und Fauna so verschieden und jeweils einzigartig sind. Die Reihe beginnt in Nicaragua, dem Land, in dem zwischen Pazifik und karibischem Meer zwei der größten Süßwasser-Seen Mittelamerikas liegen: der Lago de Managua und der 800 qkm große Lago de Nicaragua, Zentralamerikas größtes Binnengewässer. Hier leben Bullenhaie, Kormorane, Kolibris und Leguane. Der Lago Managua war vor Jahren nahezu biologisch tot, verdreckt mit Abwasser und Müll. Doch heute können die Menschen wieder darin baden. Honduras beherbergt die größten noch intakten und zusammenhängenden Regenwälder Mittelamerikas. Die tropischen Regenwälder sind breitblättrige Wälder, die zu den gefährdetsten Lebenswelten auf der Erde zählen. Das Gebiet erstreckt sich entlang der Karibikküste von Nicaragua weit hinein in den Osten von Honduras und dient als Refugium vieler seltener und zum Aussterben bedrohter Tierarten wie Tapir, roter Arapapagei, Königsgeier, Harpyie Adler oder Jaguar. Die Dschungel, Sumpf und Savannenlandschaften der Mosquitia sind einzigartig.

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Eine einsame Stadt

2020 • 90 Min.

Augen in der Großstadt: „Wenn du zur Arbeit gehst am frühen Morgen, wenn du am Bahnhof stehst mit deinen Sorgen: da zeigt die Stadt dir asphaltglatt im Menschentrichter Millionen Gesichter: Zwei fremde Augen, ein kurzer Blick, die Braue, Pupillen, die Lider - Was war das? vielleicht dein Lebensglück... vorbei, verweht, nie wieder.“ Kurt Tucholsky „Eine einsame Stadt“ portraitiert ein Gefühl, das vor keiner Generation, keiner Gesellschaftsgruppe und keiner Berufssparte Halt macht. Ein Gefühl, das symptomatisch zu sein scheint in einer Zeit, in der mehr und mehr Begegnungen digital stattfinden, in der lange, verbindliche Partnerschaften immer ungewöhnlicher erscheinen, in der man sich nicht mehr heimisch fühlt in einer großen Familie, einem verlässlichen Freundeskreis oder einfach nur, weil man sich durch Jobwechsel oder Arbeitsbelastung nicht gekümmert hat um seine sozialen Beziehungen. Statistiken belegen: immer mehr Menschen fühlen sich einsam, sind einsam, leben einsam. Unsere Gesellschaft hat sich verändert. Die Individualisierungsschleife, einst als Befreiung gefeiert, macht erst heute mehr und mehr sichtbar, was auf der Strecke geblieben ist: Verbindlichkeit, Loyalität, Hinwendung. In den Großstädten werden immer mehr Single Wohnungen gebaut, weil sie gebraucht werden. Berlin dient in diesem Film als Realkulisse für Erfahrungen von Einsamkeit. Der Film lässt sich episodenhaft mit den Protagonisten durch die Stadt treiben. Alle Menschen in diesem Film leben ihre ganz eigene Einsamkeit: verlassen, verwitwet, Single, überfordert, gehetzt, auf der ewigen Suche. Alle eint das Gefühl in dieser Stadt nirgends so richtig dazuzugehören. Der Film möchte diesem Gefühl eine ganz eigene Geschichte zu geben. Poetisch, zugewandt, unaufdringlich, inne haltend, aber auch neugierig, unterhaltsam und abwechslungsreich.

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Mein Kopf. Mein Tuch

2019 • 90 Min.

„Ich habe mich mit 40 Jahren entschieden das Kopftuch zu tragen und meinen Töchtern nie gesagt, dass sie das auch machen sollen. Bei uns ist das freiwillig und jedem selbst überlassen.“ Eine Haltung, die viele in Deutschland nicht glauben wollen. Das Kopftuch – kaum ein Kleidungsstück polarisiert mehr und sorgt für Diskussionsstoff. Es gilt als Metapher für den aufgeladenen Kampf der Kulturen. Kaum einer fragt da mehr nach, warum Frauen sich entscheiden, die Kopfbedeckung an zulegen, ob sie es freiwillig tun, aus Glaubensgründen, aus Respekt vor ihrer Kultur oder weil sie es einfach gerne tragen. Vieles scheint schon entschieden in dieser Debatte, bevor man überhaupt miteinander gesprochen hat. Das Kopftuch gilt heute für viele als das Zeichen von Unterdrückung der Frau. Auch viele Musilma sehen das im Übrigen so, was es für die Kopftuchträgerinnen nicht leichter macht. Doch machen wir es uns damit nicht zu leicht? Wie sehr sind wir am Ende bereit, uns mit der Religion und Kultur anderer Glaubensrichtungen zu beschäftigen? Der Film möchte zeigen, dass es zum ganz normalen Alltag vieler muslimischer Frauen gehört, das Kopftuch anzulegen. Freiwillig und selbstbestimmt. Der Dokumentarfilm „Das Kopftuch“ begleitet Frauen, die in Deutschland leben. Hier groß geworden sind, hier studieren und hier arbeiten. Sie alle sind betroffen von den Vorurteilen, doch sie alle stellen sich dem Gespräch und beschreiben ihre ganz persönliche Haltung zu diesem Stück Stoff. Verschiedene Generationen aus allen Teilen Deutschlands. Der Film begleitet Muslima aus ganz unterschiedlichen sozialen und ökonomischen Kontexten in ihrem beruflichen und privaten Alltag. Leben mit dem Kopftuch bedeutet für jede von ihnen zunächst das klare Zeichen einer Zugehörigkeit zum Islam und der religiösen Tradition. Doch für jede einzelne von ihnen steckt hinter der Kopfbedeckung eine ganz eigene Erfahrungswelt. Vom Kampf sich durchzusetzen, vom langen Weg es geschafft zu haben. Aber auch die immerwährenden Konflikte und Kommentare, die diese Entscheidung begleiten. Von Mühsal und Müdigkeit, von Ehrgeiz und Stolz, von Pragmatismus bis zur Mission. Jede Frau hat ihren eigenen Blick. Es ist der Versuch, dem gesellschaftlich und politisch höchst kontrovers aufgeladenen Kleidungsstück seine Normalität zurückzugeben ohne die Kontroversen auszuschließen.

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Störfaktor Kunst (3 x 52 min.)

2020 • 3x 52 Min.

Die Themen, die eine Gesellschaft politisch und emotional umtreiben, sind auch heute noch mehr oder weniger die gleichen wie in den vergangenen Jahrhunderten: Macht und Kapital, Sex und die Geschlechterrollen, der Glaube und die Religion. Die Kunst ist in diesen Fragen über viele Jahrzehnte ihrer Rolle als Provokateur, Enfant Terrible und Widersacher gerecht geworden. Doch wie sieht die gesellschaftspolitische Intervention der Gegenwart aus?  Wird es schwieriger in Zeiten von digitalem Bilderwahnsinn, den Betrachter zu schockieren, zu emotionalisieren?   In drei Filmen, die sich diesen wesentlichen Fragestellungen unserer Zeit zuwenden, setzen wir uns damit auseinander. Müssen Künstler möglicherweise andere Mittel einsetzen, um uns als Betrachter zu erreichen? Wie sieht Provokation heute aus?  War es früher einfacher mit Kunst zu provozieren, weil damals gesellschaftliche Tabus stärker ausgeprägt waren als heute und man sie deshalb leichter brechen konnte?  In drei Filmen, die sich mit Macht und Kapital, Sexismus und die Geschlechterrollen und Glaube und die Religion beschäftigen, wird der Zuschauer erfahren, wie Künstler in der Geschichte diese Themen provokativ verarbeitet haben und wie sie es heute immer noch tun, nur eben anders. 

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Colorado – Das Rodeo der schwarzen Cowgirls

2020 • 45 Min.

Der wilde Westen ist weiß. Die Welt der Cowboys, der Ranches, des Lagerfeuers, das Rodeo und das Rindertreiben – niemand denkt dabei an afroamerikanische Gesichter unter breitkrempigen Cowboyhüten in den USA. Und doch existiert nahe der Stadt Denver in Colorado eine prosperierende Gemeinde schwarzer Männer und Frauen, die diese Lebenswelt mit Pferden und Kälbern, Lassos und Cowboystiefeln, dicken Gürtelschnallen und harter Reiterarbeit weiterführt und ein neues Licht wirft auf eine zu Irrtum verbundene nordamerikanische Tradition mit rein weißer Geschichte. Das erste Rodeo in den USA soll im Jahre 1864 von weißen Cowboys benachbarter Farmen in Colorado abgehalten worden sein, doch ähnliche Veranstaltungen gab es in Südamerika bereits lange davor. Schon 1800 wurde von Rodeos berichtet, welche von den Viehhirten auf den Weiden Brasiliens abgehalten wurden. Alexander von Humboldt beschrieb in seinen Reiseberichten die damaligen Rodeos der „bewaffneten Indianer“. Auch wenn diese nicht mit den professionell organisierten Wettkämpfen in Nordamerika zu vergleichen waren, kann man sie heute dennoch als Ursprung des heutigen Rodeos ansehen. Wir alle kennen dennoch heute nur das Standardimage des amerikanischen Cowboys. Von John Wayne in Klassikern wie „True Grit/Der Marshal“ bis zu den gutaussehenden Marlboro-Männern in den kultigen Zigarettenwerbungen. Denn die Geschichtsbücher und "Hollywood" -Darstellungen von Ranchern und Farmern haben schon lange viele prominente Reiter übersehen - Afroamerikaner. Der Schätzung nach war unmittelbar nach dem amerikanischen Bürgerkrieg Mitte des 19. Jahrhunderts jeder vierte Cowboy schwarz. Als Amerika die Westgrenze besiedelte, gingen Tausende schwarzer Cowboys voran. Historische Berichte ignorierten diesen Fakt. Seitdem hat sich das Rad noch weiter gedreht. Mittlerweile gibt es seit 1984 das einzige rein schwarze Rodeo in den USA, das Bill Bickett Rodeo. Und auch schwarze Frauen haben diese eigentlich männlich dominierte Welt erobert. In unserer „ARTE Wunderwelt“ möchten wir deshalb die Welt der „black cowgirls“, der schwarzen Cowgirls in den USA erkunden. Wir begleiten Newcomerinnen und Profireiterinnen in ihrer Vorbereitung für das große Bill Picket Rodeo im Januar 2020 in Denver. Wir begleiten ebenfalls die afroamerikanischen Organisatorinnen des Bill Picket Rodeos aus Denver, die von hier aus den Rodeo-Wettbewerb für die schwarzen Cowgirls-und boys planen und immer mehr schwarze Frauen dafür begeistern wollen.

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Atelierbesuch bei...

2019 • 8 x 7-9 Min.

Das Atelier ist ein magischer Raum. Der intimste Ort künstlerischer Produktion und gleichzeitig das Wohnzimmer des Kreativen. Hier entstehen die Ideen für ein Werk, hier wird an der Idee gearbeitet und hier wird eine Idee auch immer wieder verworfen. Ob es die weiße Leinwand ist, das Stück Holz oder der Bildschirm. Der/die Künstler/in ist auf sich selbst zurückgeworfen und muss aus sich selbst heraus ein Werk schaffen. Keiner ist dabei. Es geht nur um den Menschen und das Material und was am Ende aus diesem Prozess des Dialogs entsteht. Die Reihe Atelierbesuche begibt sich auf eine Reise an diese Orte. In einer dokumentarischen Begleitung wird dem Zuschauer der Schaffensprozess nahe gebracht, man kann zusehen, wie ein Werk entsteht, zumindest einen Ausschnitt. Denn nicht selten vergehen Wochen, sogar Monate bis ein Werk vollendet ist. Es gibt keinen Kommentar, die Kunst erklärt sich aus sich selbst heraus, der/die Künstler/in ist die einzige Erzählstimme. Angereichert wird die beobachtende Haltung durch Fotos von Werken, die es bereits gibt, so dass der Zuschauer einen Einblick in das Oeuvre bekommt. Es wird sichtbar, wie lange der Weg sein kann von der Idee zum Werk. Wieviel Arbeit hinter einem Werk steht, aber auch, welche Themen den/die Künstler/in in diesem Moment bewegen.

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3 Jahre - 3 neue Länder

2020 • 3 x 45 Min.

Ganz selbstverständlich sprechen wir noch heute, fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung, von den „alten“ und den „neuen“ Bundesländern. Doch wie wurden 1990 eigentlich die ostdeutschen Bundesländer strukturiert? Wer bestimmte über die Grenzen? Wie wurden aus den 14 Bezirken und den 217 Kreisen der DDR die fünf „Neuen“? War das eine gleichberechtigte Entscheidung? Wie fühlten sich die ehemaligen DDR Bürger, als sie zu Thüringern oder Sachsen-Anhaltinern wurden, identifizierten sie sich mit ihrem neuen Bundesland? Die Gründung der neuen Bundesländer wurde von Konflikten und vielen Diskussionen begleitet. Es war ein Prozess, der innerhalb der ehemaligen DDR für viel Zündstoff sorgte, aber auch den Westen sehr beschäftigt. Spätestens mit der Zusammenkunft im ersten gemeinsamen Bundesrat wurde die deutsch-deutsche Politik Realität. Los ging es direkt nach dem Fall der Mauer. Auf den Montagsdemonstrationen wurden erste Rufe laut, die Bezirke abzuschaffen und die „alten“ Länder wieder zu gründen, also Mecklenburg, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen und Sachsen.  Nach der ersten freien Volkskammerwahl vom 18. März 1990 wollte die neue Regierung unter Lothar de Maizière auf jeden Fall die zentralistische Struktur mit den Bezirken zugunsten einer föderalen Länderstruktur abschaffen. Aber eine wichtige Frage lautete: Sollen die fünf ehemaligen Länder neu gegründet oder gleich größere Länder gebildet werden, die vielleicht wirtschaftlich bessere Chancen und sicherlich mehr politischen Einfluss in einem vereinigten Deutschland haben würden? Zum 31. Mai löste die DDR-Regierung in einem ersten Schritt auf dem Weg zur Länderbildung die Bezirkstage auf.  Am 3. August ernannte die Regierung für jedes in Gründung befindliche Land einen Sprecher. Am 22. Juli 1990 wurden die fünf neuen Länder auf Beschluss der Volkskammer durch das Ländereinführungsgesetz beschlossen. Damit endete die von der sowjetischen Militäradministration eingeführte Zentralisierung nach dem Zweiten Weltkrieg. Doch wie blicken die Menschen heute auf diese Zeit zurück? Wie sehr identifizierten sie sich damals mit den neuen Ländern und wie ist es heute. Die dreiteilige Serie geht auf Zeitreise und konzentriert sich auf die wichtigen Jahre 1990, 1991 und 1992 mit einem Ausblick in die Gegenwart. 

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