Termine

Zum Glück zu zehnt

22.09.2021 • 21:00 •
SWR • 45 Min.

Mit vier Jahren tragen Alvar und Linnea noch Windeln, Monika Adler schläft mit drei bis vier Kindern jede Nacht in einem Bett und Luise, das älteste der acht Adler-Kinder, hat als einziges ein riesiges eigenes Zimmer. Das war 2010, als wir Familie Adler aus Düsseldorf für eine Dokumentation begleiteten, in ihrem Alltag und auf einer aufregenden Reise aller zehn Familienmitglieder mit einem engen Hausboot über die Kanäle des Elsass. „Acht Kinder und glücklich“ – war es wirklich so? Ja, es war so. Wenn es auch nicht ohne Streit und Stress ging. Wie geht es Familie Adler neun Jahre später? Sie werden immer noch Pummi, Putzi, Pitter etc. genannt. Was ist heute Glück oder Luxus für sie? Was für Träume haben die Kinder nun? Das besondere dieses Films wird sein, durch Rückblicke und Neudreh diese Kinder nach einem Abstand von neun Jahren wieder zusehen. Die damals-heute Sequenzen machen den Reiz dieses Films aus. Neun Jahre sind eine lange Zeit für Kinder, man erkennt sie zum großen Teil nicht mehr wieder. Und Paul und Monika? Sieht man ihnen das Leben mit vielen Kindern ohne viel Muße und Zeit für sich im Älterwerden stark an? Oder ist dieses Leben in der Großfamilie für sie einfach nur das Geheimrezept für ein ausgeglichenes und zufriedenes Leben? Wir begeben uns wieder in Alltag und Urlaub mit Familie Adler.

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Caspar David Friedrich - Wanderer zwischen den Welten

10.10.2021 • 16:15 •
arte • 52 Min.

„Der Maler soll nicht bloß malen, was er vor sich sieht, sondern auch was er in sich sieht.“ (Caspar David Friedrich) Caspar David Friedrich ist ein Jahrhundertkünstler. Ein Wanderer zwischen verschiedenen Welten, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Seine Bilder sprechen von Gefühlen, die jeder von uns kennt, erzählen von Sehnsucht, Einsamkeit, Verlassen sein. Die Gemälde des Malers sind von einer Melancholie durchzogen, die ihm als Mantel dient, ein Mantel, in den er den Menschen hüllt, um seine Einsamkeitserfahrung und das Wissen um den Tod erträglicher zu machen. Gefunden hat Friedrich dieses Gefühl in sich selbst. Der Frühromantiker vertrat die Meinung, dass ein Maler nicht malen sollte, was er vor sich, sondern was er in sich sieht. Ein Vorsatz, den er schonungslos verfolgt und konsequent umgesetzt hat. Dadurch ist es ihm gelungen, eine universale Erfahrung auf Leinwand zu bannen: Die Unausweichlichkeit des Wissens darüber, dass wir die Welt allein betreten und alleine aus ihr gehen. Das macht Caspar David Friedrichs Werk zeitlos. Dass ein historischer Maler wie Caspar David Friedrich es schafft, auch im 21. Jahrhundert ungebrochen starke Reaktionen zu evozieren, sich Generation um Generation Menschen aller Nationen, Alters- und Herkunftsklassen mit seiner Kunst identifizieren ist ungewöhnlich und faszinierend zu gleich. Was genau aber macht seine Zeitlosigkeit aus? Worin liegt die Kraft seiner Bilder? Was tragen seine eigene Geschichte, seine Ausflüge in die Natur, sein Innenleben zur Entstehung solcher Meisterwerke bei? Welche Bedeutung haben Caspar David Friedrichs Bilder für uns heute? In miteinander verzahnten Sequenzen wird in Caspar David Friedrich – Wanderer zwischen den Welten der Einfluss, den Caspar David Friedrich auf unser Hier und Heute hat mittels zeitgenössischer Kunst nachgezeichnet, sein biografischer Werdegang aufgefächert und seine Darstellung der Natur im Blick auf die psychologische Lesart ins Zentrum gerückt. Isolation und Einsamkeit als zentrale Gefühle seines Werks zeigen, wie aktuell seine Bilder im Blick auf unsere vereinzelte Gesellschaft sind. Der Film spürt dem Phänomen seiner Zeitlosigkeit nach, erkundet die politische, psychologische und religiös-spirituelle Dimension im Werk Friedrichs und wirft die Frage auf, was seine Kunstwerke uns über die Vergangenheit, die Gegenwart, vor allem aber über das Menschsein selbst verraten.

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Kinopremiere: Eine einsame Stadt

11.10.2021 • 19:30 •
Babylon Kino Berlin-Mitte • 90 Min.

In ihrem neuen Film EINE EINSAME STADT geht Regisseurin Nicola Graef (Neo Rauch. Gefährten und Begleiter) Momenten des inneren Empfindens nach, die wir alle in den vergangenen Monaten erlebt haben. Das Gefühl, einsam zu sein, alleine, auf sich selbst zurückgeworfen. Der Film EINE EINSAME STADT, der vor der Corona Krise entstanden ist, hat damit eine neue Aktualität gewonnen, die man sich während der Dreharbeiten nie hätte ausmalen können. Wie geht es Menschen, die in Berlin leben und nicht mit dem Tempo, der Anonymität und der Dynamik der Großstadt klar kommen? Was passiert, wenn der Radius des eigenen Lebens kleiner wird, oder wenn man als junger Mensch keinen Anschluss findet, weil einen die Größe der Stadt mit der sozialen Organisation überfordert? EINE EINSAME STADT portraitiert ein Gefühl, das vor keiner Generation, keiner Gesellschaftsgruppe und keiner Berufssparte Halt macht. Ein Gefühl, das symptomatisch zu sein scheint in einer Zeit, in der mehr und mehr Begegnungen digital stattfinden, in der lange, verbindliche Partnerschaften immer seltener werden, in der man sich nicht mehr heimisch fühlt in einer großen Familie, oder einfach nur, weil man sich durch Arbeitsbelastung oder Eigensinn nicht gekümmert hat um seine sozialen Beziehungen. Der Film begleitet sieben Menschen, die zwischen 19 und 85 Jahren alt sind und die mit ihren Einsamkeiten auf ihre ganz persönliche Weise sehr unterschiedlich umgehen. Ob es die Gruppe alteingesessener Eckkneipengänger ist, die an der Bar dem Alleinsein entflieht und auch Mal die Urne des Liebsten mitbringt, der Gewichtheber in Rente, der sich freuen würden, Mal wieder gestreichelt zu werden, der 85jährige Junggeselle, für den Frauen wie Landschaften sind, der aber nie heiraten wollte, die Alleinerziehende, die sich verloren fühlt, wenn sie Nacht für Nacht aufsteht, um ihr Kind in den Schlaf zu wiegen oder die 19jährige Studentin, die sich fragt, wie sie in Berlin überleben soll, wenn sie ein Partymuffel ist. Dabei ist ein lakonischer, emotionaler, aber auch unterhaltsamer Film entstanden über ein Gefühl, das wir alle kennen.

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Kinopremiere: Eine einsame Stadt

14.10.2021 • 20:00 •
Filmhaus Kino Köln • 90 Min.

In ihrem neuen Film EINE EINSAME STADT geht Regisseurin Nicola Graef (Neo Rauch. Gefährten und Begleiter) Momenten des inneren Empfindens nach, die wir alle in den vergangenen Monaten erlebt haben. Das Gefühl, einsam zu sein, alleine, auf sich selbst zurückgeworfen. Der Film EINE EINSAME STADT, der vor der Corona Krise entstanden ist, hat damit eine neue Aktualität gewonnen, die man sich während der Dreharbeiten nie hätte ausmalen können. Wie geht es Menschen, die in Berlin leben und nicht mit dem Tempo, der Anonymität und der Dynamik der Großstadt klar kommen? Was passiert, wenn der Radius des eigenen Lebens kleiner wird, oder wenn man als junger Mensch keinen Anschluss findet, weil einen die Größe der Stadt mit der sozialen Organisation überfordert? EINE EINSAME STADT portraitiert ein Gefühl, das vor keiner Generation, keiner Gesellschaftsgruppe und keiner Berufssparte Halt macht. Ein Gefühl, das symptomatisch zu sein scheint in einer Zeit, in der mehr und mehr Begegnungen digital stattfinden, in der lange, verbindliche Partnerschaften immer seltener werden, in der man sich nicht mehr heimisch fühlt in einer großen Familie, oder einfach nur, weil man sich durch Arbeitsbelastung oder Eigensinn nicht gekümmert hat um seine sozialen Beziehungen. Der Film begleitet sieben Menschen, die zwischen 19 und 85 Jahren alt sind und die mit ihren Einsamkeiten auf ihre ganz persönliche Weise sehr unterschiedlich umgehen. Ob es die Gruppe alteingesessener Eckkneipengänger ist, die an der Bar dem Alleinsein entflieht und auch Mal die Urne des Liebsten mitbringt, der Gewichtheber in Rente, der sich freuen würden, Mal wieder gestreichelt zu werden, der 85jährige Junggeselle, für den Frauen wie Landschaften sind, der aber nie heiraten wollte, die Alleinerziehende, die sich verloren fühlt, wenn sie Nacht für Nacht aufsteht, um ihr Kind in den Schlaf zu wiegen oder die 19jährige Studentin, die sich fragt, wie sie in Berlin überleben soll, wenn sie ein Partymuffel ist. Dabei ist ein lakonischer, emotionaler, aber auch unterhaltsamer Film entstanden über ein Gefühl, das wir alle kennen.

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Kinopremiere: Eine einsame Stadt

01.11.2021 • 20:00 •
Passage Kino Leipzig • 90 Min.

In ihrem neuen Film EINE EINSAME STADT geht Regisseurin Nicola Graef (Neo Rauch. Gefährten und Begleiter) Momenten des inneren Empfindens nach, die wir alle in den vergangenen Monaten erlebt haben. Das Gefühl, einsam zu sein, alleine, auf sich selbst zurückgeworfen. Der Film EINE EINSAME STADT, der vor der Corona Krise entstanden ist, hat damit eine neue Aktualität gewonnen, die man sich während der Dreharbeiten nie hätte ausmalen können. Wie geht es Menschen, die in Berlin leben und nicht mit dem Tempo, der Anonymität und der Dynamik der Großstadt klar kommen? Was passiert, wenn der Radius des eigenen Lebens kleiner wird, oder wenn man als junger Mensch keinen Anschluss findet, weil einen die Größe der Stadt mit der sozialen Organisation überfordert? EINE EINSAME STADT portraitiert ein Gefühl, das vor keiner Generation, keiner Gesellschaftsgruppe und keiner Berufssparte Halt macht. Ein Gefühl, das symptomatisch zu sein scheint in einer Zeit, in der mehr und mehr Begegnungen digital stattfinden, in der lange, verbindliche Partnerschaften immer seltener werden, in der man sich nicht mehr heimisch fühlt in einer großen Familie, oder einfach nur, weil man sich durch Arbeitsbelastung oder Eigensinn nicht gekümmert hat um seine sozialen Beziehungen. Der Film begleitet sieben Menschen, die zwischen 19 und 85 Jahren alt sind und die mit ihren Einsamkeiten auf ihre ganz persönliche Weise sehr unterschiedlich umgehen. Ob es die Gruppe alteingesessener Eckkneipengänger ist, die an der Bar dem Alleinsein entflieht und auch Mal die Urne des Liebsten mitbringt, der Gewichtheber in Rente, der sich freuen würden, Mal wieder gestreichelt zu werden, der 85jährige Junggeselle, für den Frauen wie Landschaften sind, der aber nie heiraten wollte, die Alleinerziehende, die sich verloren fühlt, wenn sie Nacht für Nacht aufsteht, um ihr Kind in den Schlaf zu wiegen oder die 19jährige Studentin, die sich fragt, wie sie in Berlin überleben soll, wenn sie ein Partymuffel ist. Dabei ist ein lakonischer, emotionaler, aber auch unterhaltsamer Film entstanden über ein Gefühl, das wir alle kennen.

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In Produktion

Kids & Trouble: Wie gerecht ist Familie?

2020 • 45 Min.

Ein Kind, zwei Kinder, drei Kinder, keine Kinder? Verschiedene Familienkonzepte, verschiedene Lebensmodelle – doch welches ist am gerechtesten? Wir gehen der Frage nach, wie fair Familien in Deutschland wirklich behandelt werden, wie gerecht die deutsche Familienpolitik ist. Wir begleiten dabei vier Familien: Die Kinderreichen, die „klassische Familie“ mit zwei bis drei Kindern, die Alleinerziehende mit Kindern und die junge Familie mit dem ersten Kind. Laut dem aktuellen Familienreport haben 53 Prozent der 8,1 Millionen Familien in Deutschland EIN Kind. Woran liegt es? Fehlt es dem Staat am Geld, Familien mit mehreren Kindern attraktiver zu machen oder ist es doch der politische Wille? Wenn ja, wie will der Staat dies ändern? Wir begeben uns auf Spurensuche und wollen mit Hilfe von Experten herausfinden, welches Familienkonzept in Deutschland besser vom Staat „belohnt“ wird.

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Mutter mit Handicap (AT)

2020 • 45/30 Min.

Alle Menschen, auch Menschen mit Behinderungen haben das Recht eine Familie zu gründen, Kinder zu haben und der Staat muss Sie dabei auch unterstützen, so legt es die UN-Behindertenrechtskonvention fest. Was so selbstverständlich klingt, ist in den Köpfen vieler Behördenmitarbeiter und Ärzten in Deutschland noch längst nicht angekommen. Wir wollen Frauen begleiten, die aufgrund ihrer körperlichen Behinderung es schwer haben, Mutter zu werden bzw. Mutter zu sein. Wir wollen in dem Film zwei Fälle porträtieren: Eine schwangere Frau und eine Mutter mit Kleinkind. Wie gehen die Frauen damit um, dass sie von außen als zum Teil unfähig gesehen werden, Mutter zu sein und sich um ihr Kind zu kümmern? Welche Hürden müssen sie überstehen, um ihren Kinderwunsch zu erfüllen? Welche Ängste, Zweifel begleiten sie? Wer unterstützt die Frauen während und nach der Schwangerschaft? Die Anzahl der handicapten Frauen, die ihren Kinderwunsch ausleben, ist in den letzten fünf Jahren deutlich angestiegen. Doch keine Gruppe scheint so sehr unbeachtet zu sein, wie diese. Woran liegt das? Dürfen Frauen, die eine Behinderung haben, die möglicherweise auch vererbbar ist, ein Kind bekommen? Die Meinungen gehen da stark auseinander. Warum eigentlich? Für körperlich behinderte Frauen ist das Mutter-Sein ein Stück „Normalität“, etwas, was sie körperlich gesunden Frauen annähert. Es bringt sie näher an die Gesellschaft. Und doch ist dieses Bild – die Mutter im Rollstuhl, die Kleinwüchsige mit Kind - ungewohnt. Wir begleiten zwei Frauen mit der Kamera, sprechen mit ihren Unterstützern und erzählen ihre eindrucksvollen Geschichten.

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Die perfekte Welle

2021 • 43/52 Min.

Wir alle verbinden mit Peru vor allem Dokumentationen, die in den Anden spielen und Bergvölker und deren Tierwelt zeigen. Diese Dokumentation nimmt Huanchaco in den Fokus, einen kleinen Ort an der peruanischen Küste. Man könnte ihn die peruanische Wiege des Surfens nennen. Denn schon immer haben sich hier die Fischer in ihrer Freizeit mit ihren selbstgebauten Caballitos den Wellen gestellt, haben ihren intensiven Bezug zum Meer gepflegt, ihre Liebe zum Wasser, und zu ihren Schilfbooten. Lange Zeit schien die Zeit in Huanchaco still zu stehen, Doch seit einiger Zeit locken die Wellen professionelle Surfer an und mit ihnen nisten sich Träume ein von Sieg und Geld. Mit den Berufsfischern und ihrem harten Alltag hat diese Welt nichts mehr zu tun. Wird aus einem traditionellen Fischerort, der bekannt ist für seine in Handarbeit gefertigten Schilfboote, ein moderner trendiger Surfspot? Wird die junge Generation die Tradition ihrer Väter eintauschen gegen Wettbewerb, Kommerz und Investment? Die ersten Hostels werden bereits gebaut, moderne Surfbretter kreiert und vermarktet, die Schilfflächen der Fischer verschwinden zu Gunsten von Bebauung. Und die wendigen Caballitos werden von den Jungen als Relikte einer rückständigen Gesellschaft belächelt. Die Globalisierung hält Huanchaco in Atem, eine neue Klientel entdeckt das Dorf für sich. In Huanchaco lässt sich aufzeigen, was weltweit passiert: junge Leute setzen auf Fortschritt und revoltieren gegen die Traditionen, in der Hoffnung ein aufregenderes oder besseres Leben zu führen als das ihrer Eltern. Diese Dokumentation ist nicht nur ein Film um Tradition und Moderne, Geld und Kommerz, sondern es geht um Emotionen, um Träume von Familienmitgliedern. Diese „Wunderwelt“ zeigt nicht nur fremde Welten, sondern eine uns fremde Welt im Umbruch.

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In der Mitte Amerikas

2021 • 2x45/52 Min.

Sie sind die letzten geheimen Naturparadiese in Mittelamerika. Abseits vom touristischen Mainstream liegen Honduras und Nicaragua. Die zweiteilige Reihe taucht ein in spektakuläre Landschaften, entdeckt Regenwälder, Wildwasserflüsse, Seen und Hochgebirge; stille Dörfer der Indígenas, rauchende Vulkane, Canyons, Küsten an Karibik und Pazifik, Mangrovensümpfe, und Ruinen aus der Hochkultur der Maya. Die Reihe wird natur-und tierkonzentriert erzählt - die Menschen, die durch Flora und Fauna führen, sind stolz auf ihr Land, das sie Heimat nennen und in dem sie verwurzelt sind. Was sind die wahren Schätze dieser mittelamerikanischen kleinen Natur-Paradiese, über die wenig bekannt ist? Diese zwei Länder gehören zu den ärmsten Staaten Mittelamerikas. In der Vergangenheit wurden sie oft zum Spielball der Großmächte und international nur darauf reduziert. Viele ihre Einwohner flüchten in Richtung USA, weil sie dort ein besseres Leben erhoffen. Bandenkriege und Drogenkartelle stehen dadurch im Vordergrund der Berichterstattung. Doch gibt es diese Wirklichkeit dahinter: zwei Länder, die in ihrer Ursprünglichkeit, ihrer Flora und Fauna so verschieden und jeweils einzigartig sind. Die Reihe beginnt in Nicaragua, dem Land, in dem zwischen Pazifik und karibischem Meer zwei der größten Süßwasser-Seen Mittelamerikas liegen: der Lago de Managua und der 800 qkm große Lago de Nicaragua, Zentralamerikas größtes Binnengewässer. Hier leben Bullenhaie, Kormorane, Kolibris und Leguane. Der Lago Managua war vor Jahren nahezu biologisch tot, verdreckt mit Abwasser und Müll. Doch heute können die Menschen wieder darin baden. Honduras beherbergt die größten noch intakten und zusammenhängenden Regenwälder Mittelamerikas. Die tropischen Regenwälder sind breitblättrige Wälder, die zu den gefährdetsten Lebenswelten auf der Erde zählen. Das Gebiet erstreckt sich entlang der Karibikküste von Nicaragua weit hinein in den Osten von Honduras und dient als Refugium vieler seltener und zum Aussterben bedrohter Tierarten wie Tapir, roter Arapapagei, Königsgeier, Harpyie Adler oder Jaguar. Die Dschungel, Sumpf und Savannenlandschaften der Mosquitia sind einzigartig.

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Kinder der Krise

2021 • 90 Min.

Klimakrise, Rassismus, Genderfragen, jetzt auch noch Corona. Die Generation der heute 15-25jährigen wächst mit vielen Krisen und komplexen Fragestellungen auf. Der Dokumentarfilm "Kinder der Krise" versucht diesem Gefühl auf den Grund zu gehen. Wir begeben uns auf eine Reise quer durch Deutschland und begleiten junge Menschen der Jahrgänge 1995-2010 in ihrem Alltag. Fragen nach ihren Ängsten, Bedürfnissen, Wünschen und Zielen. Erstmals erleben sie eine Zeit, in der gesellschaftliche Kontinuitäten in Frage gestellt werden. Eine Zeit, in der völlig unsicher ist, wer Deutschland regieren wird, in der die AfD in den Bundestag eingezogen ist, in der Rechtsextremismus und Rassismus keine Randerscheinungen mehr sind. Eine Zeit, in der demokratiefeindliche Macho-Männer wieder große Machtzentren anführen. Es ist eine Zeit, in der es eine Bewegung „Fridays for Future“ gibt, basierend auf der Frage, was mit unserem Planeten passiert, wenn wir uns nicht ums Klima kümmern, wissend, dass es keinen Plan B gibt. Es ist eine Generation, die bei aller work-life-Balance auch damit leben muss, dass es keine unbefristeten Verträge mehr gibt, dass viele akademische Fächer, wie die der Geisteswissenschaften mehr oder weniger ausgedient haben. Dann kam auch noch Corona. Die Pandemie beendete ad hoc viele Pläne, zerstörte feste Aussichten auf eine Lehrstelle, das soziale Leben wurde lahm gelegt und noch ist nicht annähernd absehbar, welche Auswirkungen die Pandemie noch haben wird auf diese Generation. Kinder der Krise möchte ein Kaleidoskop ebenjener Erfahrungen bündeln und ein Coming-of-age Film sein, in dem diese neue Unsicherheit und der Umgang damit zum Thema wird.

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Femme Fatale - Der Alptraum wird wahr

2021 • 52 Min.

Eine Frau, sie ist nackt, ihre mageren Brüste sind zu sehen. Sie präsentiert einen abgeschnittenen Kopf, serviert ihn auf dem silbernen Tablett. Im Hintergrund schwingen Schwerter umher – eine Kampfansage. Regina Götz interpretiert mit ihrem Werk „Salome“ die Femme Fatale in der Kunst 1997 neu: zurück genommen, schlank, unaufgeregt – von jeglichen starren Rollenbildern befreit. Die Femme Fatale – ein historischer Mythos, eine Kunstfigur, eine Fantasie – ursprünglich nur von Männern auf die Leinwand gebracht. Etwa hundert Jahre zuvor, um 1900, malte bereits Lovis Corinth die Salome als Femme Fatale in „Salome II“: schön, vollbusig, leidenschaftlich, bedrohlich. Auch sie präsentiert nackt einen männlichen Kopf – doch nicht ein österreichischer Politiker ist zu sehen wie bei Regina Götz, sondern die biblische Figur Johannes der Täufer. Viel ist passiert in diesen knapp hundert Jahren, seit MalerInnen sich mit der Femme Fatale in der Kunst auseinandergesetzt haben. Diese verhängnisvolle Frau, die Glücksverheißung und Lebensbedrohung in einem war. Die als Medusa, Sphinx, als Salome, Judith oder Eva im Paradies erschien. Die stets das Werk von Männern war. Und heute? Die Zeitgeschichte hat ihren Tribut gefordert. Frauen haben sich nicht nur als Künstlerinnen frei gekämpft, sondern auch als Motiv auf der Leinwand. Die „Femme Fatale“ ist sexy, begehrenswert und bedrohlich. Im 19. Jahrhundert wurde sie als exotische Verführerin, dämonische Sphinx oder raubkatzenartige Frau auf die Leinwand gebracht. Mit der feministischen Bewegung der 1960er/70er Jahre bis Ende der 90er haben sich KünstlerInnen diese Kunstfigur angeeignet, sie umgedreht und neu besetzt. Ein Mythos verschwimmt. Nach Me Too, Frauenquote und Genderforschung hat sich die Femme Fatale das Leben erobert.

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Der Traum vom Profi werden

2021 • 45 Min.

Der Film zeigt den Balanceakt zwischen Leistungsdruck und Erwachsenwerden. Wir begleiten die Nachwuchstalente und ihre Eltern, sprechen mit ihren Förderern und Konkurrenten. Warum wollen die Jugendlichen ihr Hobby zum Beruf machen? Können Sie dem Druck standhalten? Haben sie einen Plan B oder alles auf eine Karte gesetzt? Schwäche zeigen, Zweifel haben, ihre Sorgen aussprechen – all das ist in ihren Disziplinen nicht akzeptiert. Unbeschwert sich mit Freunden treffen, die erste Liebe kennenlernen, die ersten Streitigkeiten mit den Eltern – auch das steht nicht auf ihrem Stundenplan. Die Nachwuchstalente durchleben eine andere Pubertät, eine andere Jugend, werden „anders“ Erwachsen. Sie müssen Verantwortung zeigen, immer professionell bleiben, das Ziel nie aus den Augen verlieren, ansonsten sind alle Bemühungen umsonst gewesen. Der Film soll auch die schönen Momente zeigen, Lebensfreude ausstrahlen und die Glücksmomente aufnehmen, wenn sie ihrem Ziel immer näher kommen. Aber auch mal ein schlechter Tag gehört zum Leben und macht die Dokumentation authentisch und nahbar. Was sind – bei allem Leistungs-und Erfolgsdruck- auch Schattenseiten eines solchen Weges? Wir wollen mit den Unterstützern, den Trainern, Lehrern, den Eltern und Freunden sprechen, um so die Welt rund um den Protagonisten zu verstehen und erlebbar zu machen.

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Schule des Lebens

2021 • 2x53 Min.

Keine Institution hat unser aller Leben so geprägt wie die Schule. Wir liebten sie, wir hassten sie, wir langweilten uns, wir wurden inspiriert, wir fanden Freunde und Feinde fürs Leben. Die Schule als Lebenserfahrung teilen alle Menschen, über jegliche Grenzen hinweg. Im Guten wie im Schlechten, im Inspirierenden, wie im Frustrierenden. Die Erfahrungen während unserer Schulzeit prägen unser ganzes Leben. Ein Lehrer, eine Lehrerin können unserem Leben eine neue Wendung geben, oder aber auch zutiefst verunsichern. Eine Klassengemeinschaft kann Freund und Feind gleichermaßen sein.Die 2-teilige Dokumentation blickt im Ländervergleich Deutschland-Frankreich auf die Geschichte seit dem Ende des 2.Weltkriegs bis zur Jahrtausendwende zurück, trifft Prominente und besucht mit ihnen deren „Schule des Lebens“. Wie wurde das eigene Selbstverständnis beeinflusst durch die Schule? War das Lob eines Lehrers in einem bestimmten Fach vielleicht entscheidend für die Berufswahl? Waren die Konflikte in dieser Zeit des Heranwachsens hilfreich, um später besser durchs Leben zu gehen ? Hat das antiautoritäre System dazu beigetragen, dass man freier wurde oder sich eher verunsichert fühlte? Ist das strenge Schulsystem in Frankreich Garant für Ehrgeiz und Zielstrebigkeit?Eine amüsante, emotionale Reise durch die Welt der Erinnerungen und gleichzeitig ein Spiegel gesellschaftlicher und politischer Veränderungen.

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Stalking - Gefangen im Liebes-Wahn (AT)

2021 • 30 Min.

Jede 10. Frau wird mindestens einmal im Laufe ihres Lebens Opfer von Stalking. Sie wird so massiv beobachtet, bedrängt und bedroht, dass ein angstfreies Leben nicht mehr möglich ist. Etwa 83 Prozent der Täter sind männliche Ex-Partner oder zurückgewiesene Personen. Sie verfügen also zumeist schon über sensible Informationen wie Kontaktdaten, Passwörter oder Tagesabläufe. Etwa 800 000 Fälle von Stalking gibt es jedes Jahr in Deutschland. Vor Gericht kommen nur die wenigsten. Denn die juristischen Hürden sind hoch und nicht zeitgemäß. Im März 2021 hat die Bundesregierung daher einen Gesetzentwurf verabschiedet zur effektiveren Bekämpfung von Nachstellungen. Auch digitales Stalking soll künftig härter bestraft werden. Derzeit scheitern Betroffene allerdings oft schon daran ihre Stalking-Situation überhaupt rechtswirksam nachweisen zu können. Viele Opfer sind somit schutzlos und auf sich allein gestellt. 37 Grad begleitet ein Jahr lang zwei Stalking-Opfer, die sich auf unterschiedliche Weisen versuchen zurück zu kämpfen in ein angstfreies Leben.

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Alice Neel - die Seelensammlerin

2021 • 52 Min.

Alice Neel war eine Pionierin unter den amerikanischen Künstlerinnen. Hartnäckig verfolgte sie eine Karriere als Malerin von Menschen oder, in ihren eigenen Worten, als "Sammlerin von Seelen". Neels Bilder sind ungeschönt, authentisch und wahr. In ihren Porträts untersucht sie das Innerste des Menschen, die Psychologie der Person. Die Amerikanerin war nie modisch oder im Gleichschritt mit avantgardistischen Bewegungen. Oft thematisierte sie in ihrem Werk zudem gesellschaftlich relevante, ja provokante Themen. Es sind Porträts, die mehr erzählen als nur die Geschichte der Porträtierten. Denn sie sind auch der Schlüssel zu Alice Neel, ihrer Biografie, ihrer Lebenswirklichkeit und ihrer Zeit. Ausgangspunkt für die Spurensuche ist der New Yorker Stadtteil Spanisch Harlem, wo Neel 30 Jahre lebte. Hier entstand auch der Großteil ihrer Werke. Immer wieder kehrt der Film von Porträts und Archivaufnahmen in die belebten Straßen New Yorks zurück, begibt sich auf Alice Neels Spuren durch das Viertel und arbeitet so die Bedeutung von Spanish Harlem und seiner Bewohner als Ursprung und Nährboden für Neels Werk heraus

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Kunst und Krankheit (AT)

2021 • 52 Min.

Spätestens seit der Coronavirus die Welt aus den Angeln gehoben hat, ist klar: Unsere Gesundheit ist kein Thema, das nur am Krankenbett verhandelt wird. Die dem Menschen seit jeher innewohnende individuelle Angst vor Gebrechen, Leiden und Tod hat eine gesamtgesellschaftliche Dimension. Eine Pandemie vereint uns in Panik, spaltet im Glauben an Wissenschaft, verändert unser Zusammenleben und Demokratieverständnis. Plötzlich kommen auch Erinnerungen hoch an längst vergangene Jahrhunderte, Pest und Cholera, aber auch aus der jüngeren Geschichte wie Aids und Depression. Die Dokumentation beleuchtet das Thema Krankheit quer durch die Kultur- und Kunstgeschichte. Der Bogen reicht vom Glauben an die schicksalhafte, von Gott gegebene Strafe über das Interesse an medizinischen Fortschritten bis hin zu Darstellungen selbsterlebter Erfahrungen der Künstler. Kaum ein Thema ist so emotional und gleichzeitig gesellschaftspolitisch aufgeladen wie der kranke Mensch. Wie sich ändert sich der Blick und die künstlerische Interpretation von Krankheiten im Zuge der gesellschaftlichen Entwicklungen? Wie stark wird die Kunst, wenn Künstler*innen ihre eigene Krankheit zum Thema machen? Wenn der geschundene Körper und malade Seele eine besondere Schaffenskraft hervorrufen, die zur Überlebensstrategie wird? Wie sehr spalten große Infektionen eine Gesellschaft und wie werden diese Umbrüche in der Kunst aufgenommen? Die Dokumentation schafft einen Bogen von der Kunstgeschichte bis ins Hier und Heute.

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