ARD: Ich.Immendorff
29.05.2007
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Anlässlich des Todes des Malers Jörg Immendorff zeigt die ARD in der Nacht zu Donnerstag (00.20 Uhr) eine Dokumentation über den Künstler. Für den 45-minütigen WDR-Film «Ich. Immendorff» begleitete Regisseurin Nicola Graef den Maler knapp zwei Jahre lang. Köln (ddp). Anlässlich des Todes des Malers Jörg Immendorff zeigt die ARD in der Nacht zu Donnerstag (00.20 Uhr) eine Dokumentation über den Künstler. Für den 45-minütigen WDR-Film «Ich. Immendorff» begleitete Regisseurin Nicola Graef den Maler knapp zwei Jahre lang. Die Dokumentation zeigt Immendorff in seinem Atelier, mit seinen Studenten in der Düsseldorfer Kunstakademie und während seiner Retrospektive in der Neuen Nationalgalerie in Berlin. Die Ehefrau des verstorbenen Künstlers, Oda Jaune-Immendorff, berichtet in dem Film, wie sie ihren Mann in den vergangenen Jahren erlebte. Zudem erzählen die Mutter des Künstlers, Irene Immendorff, und die erste Ehefrau Chris Reinecke von ihren Erlebnissen mit dem Maler. Zu Wort kommen zudem Wegbegleiter und Freunde, unter anderen die Künstler Markus Lüpertz und Jonathan Meese, der Direktor aus Immendorffs Zeit als Hauptschullehrer, ein ehemaliger Schüler sowie Immendorffs Arzt Thomas Meyer, der ihn bis zum Schluss betreute. Der Maler und Kunstprofessor war am Montag in Düsseldorf im Alter von 61 Jahren an Herzstillstand gestorben. Immendorff, der seine Frau und eine kleine Tochter hinterlässt, litt seit Jahren an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS. Er galt mit seiner expressiven Malweise als einer der wichtigsten Künstler der Neuzeit. (ddp)
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